SQlab Sporteinlagen für Radfahrer

SQlab Sporteinlagen

Über SQlab

Die Firma SQlab wurde 2003 von Tobias Hild, einem ehemaligen Testfahrer für Fahrrad-Magazine und -Hersteller gegründet. Ihr Firmensitz liegt in Taufkirchen bei München.

SQlab entwickelt und vertreibt ergonomisches Radsportzubehör in allen Bereichen. Ihr erfolgreichstes Produkt ist ein Fahrradsattel, daneben haben sie Griffe, Lenker, Pedale und weiteres Zubehör im Angebot. Sehr interessant sind die Einlegesohlen für Radfahrer, die wir in diesem Test unter die Lupe nehmen.

Warum Einlegesohlen zum Fahrradfahren?

Liegt beim Radfahrer nicht der Großteil des Gewichts auf dem Sattel? Im Gegensatz zum Läufer muss der Fuß eines Fahrradfahrers weniger Stöße abfedern und keine Unebenheiten des Bodens ausgleichen.

Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich zum ersten Mal von den Einlegesohlen gehört habe. Und es stimmt: weil ein Radfahrer weniger Stöße mit den Füßen abfedert benötigt er keine starke Dämpfung. Das Problem ist, dass die meisten Sportschuhe und Einlagen genau diese Dämpfung bieten.

Was bei den meisten Sportarten notwendig ist wird hier zum Hindernis. Fahrradfahrer brauchen eine direkte Kraftübertragung, um ihre ganze Energie auf die Straße zu bringen. Der Hersteller beschreibt es folgendermaßen:

Da beim Radfahren keine Kräfte wie beim Gehen wirken, kann auch auf die eigentliche Dämpfungsfunktion des Fußes verzichtet werden. Durch das Absinken der Fußgewölbe wird der Fuß selbst ermüdet und vor allem die direkte Kraft auf das Pedal vermindert. 

SQlab Einlegesohlen

SQlab Sporteinlagen in Blau und Gelb
Worin unterscheiden sich die beiden Sporteinlagen?

Die Einlegesohlen von SQlab gibt es in drei unterschiedlichen Varianten: Cushion, Support und Stability. Neben der Bezeichnung hat jeder Variante eine Farbe (rot, gelb, blau) und einen Zahlencode (214, 215, 216). Die Kombination der Parameter sollte eindeutig sein, hier ist aber anscheinend etwas durcheinander geraten. So ist auf unserer Testverpackung die Cushion-Variante rot und trägt den Zahlencode 214, auf der Firmenhomepage ist es allerdings die blaue Version mit Code 216.

Wir haben die blaue 216er, sowie die gelbe 215er Sohle getestet. Wären die Farben und der Zahlencode gleich könnte man sie nicht voneinander unterscheiden.

Erfahrungsbericht

Die Sohlen werden in einer durchsichtigen Verpackung mit Reisverschluss geliefert. Die Verpackung konzentriert sich auf das Wesentliche. Darin befindet sich auch eine kleine Anleitung zum zurechtschneiden und einsetzen in die Schuhe.
SQlab Sporteinlagen mit Verpackung
SQlab Sporteinlagen mit Verpackung

Material und Verarbeitung der Sohlen erinnern an die currexSole Runpro. Allerdings enthält die SQlab Sohle keine Gel-Pads und dämpft dadurch nicht so stark. Insgesamt wirkt die Sohle stabil und wertig.

Auch das Tragegefühl ist sehr gut. Ich habe sie sowohl beim Radfahren als auch in normalen Straßenschuhen getestet. In beiden Fällen fühlten sich meine Füße sehr wohl. Gegenüber den Standard-Einlegesohlen war es ein deutlicher Gewinn an Komfort.

Nach 9 Monaten Nutzung lässt sich kaum eine Abnutzung feststellen. Auf den Fotos sind die gelben Sohlen benutzt, die blauen noch neu. Man muss schon sehr genau suchen um einen Unterschied zwischen beiden festzustellen.

Fazit

Die SQlab Einlage ist eine gute Sporteinlage, nicht nur für Fahrradfahrer. Auch in anderen Sportarten, wie Joggen oder Ballsportarten kann sie punkten. Die Dämpfung ist spürbar schwächer als bei der currexSole Runpro, so dass die Kraft direkter auf den Untergrund übertragen wird.

Pro
  • Einfach zuschneidbar, passen in jeden Schuh
  • Sehr angenehmes Gefühl beim tragen
  • Gute Verarbeitung, Haltbarkeit
Contra
  • 3 Varianten unterscheiden sich praktisch nicht

Beheizbare Einlegesohlen im Test – ThermicSole Classic

ThermicSole Classic - beheizbare Einlegesohlen

Willkommen zu meinem ThemicSole Classic Test!

Beheizbare Einlegesohlen sind insbesondere in den Wintermonaten der Renner. Ob die auf dem Markt angebotenen Heizsohlen allerdings auch das halten was sie versprechen, versuche ich in meinen Sohlenwärmer-Tests herauszufinden. Hier durfte ich im Folgenden die beheizbaren Sohlen ThermicSole Classic im Set mit Lithium Ionen Akkus (Smartpack ic 950) der Firma therm-ic unter die Lupe nehmen und schildere Ihnen meine Erfahrungen!

Beheizbare Einlegesohlen für kalte Füße

Viele Menschen kennen das Problem: Ständig leiden sie unter kalten Füßen, egal welches Schuh-Modell sie auswählen. Das ist unangenehm und kann zu Erkältungen führen. Im Wintersport vermindern kalte Füße zudem die Leistungsfähigkeit und erhöhen somit die Gefahr von Verletzungen. Zum Glück gibt es eine praktische Möglichkeit, mit denen jeder kalte Füße prinzipiell ganz einfach vermeiden kann: Mit beheizbaren Einlegsohlen, liebevoll auch oftmals als Schuhwärmer oder Schuhheizung bezeichnet, kann jeder Schuh in wenigen Minuten wintertauglich gemacht werden. Ein sehr wohliges Tragegefühl und keine kalten Füße mehr – das Problem von verfrorenen Füßen gehört damit der Vergangenheit an. Gerade auch bei winterlichen Spaziergängen, sportlichen Aktivitäten wie Skifahren, Rodeln oder Schneeschuh-Wandern oder beim Glühwein-Trinken auf dem Weihnachtsmarkt sind beheizbare Sohlen ein häufig unverzichtbarer Begleiter für Menschen mit empfindlichen Füßen oder Anwender, die häufig auch an Durchblutungsstörungen leiden.

Die Firma Therm-ic

Die Firma Therm-ic hat sich auf beheizbare Bekleidung wie beheizbare Handschuhe, beheizbare Socken und eben auch auf beheizbare Sohlenwärmer spezialisiert und ist seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens mit dem Vertrieb einer portablen Heizung speziell für den Skischuh. Die hier getestete ThermicSole Classic ist also ein Produkt der Firma, das von Anfang an das Kerngeschäft des Unternehmens abbildete und in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder innovative Verbesserungen erfahren durfte. Die Firma blickt ergo auf eine lange Erfahrung zurück und hat hier u.a. die Therm-ic Foot Warming Technologie entwickelt.

ThermicSole Wärmetechnologie
Spezielle Wärmetechnologie für die beheizbaren Einlegesohlen

Bei dieser soll durch die Zehen abgegebene Impulse auf die Sohle eine gleichmäßige Wärme entstehen. Hierbei wird die Fußmuskulatur besonders gleichmäßig durchblutetet, was die Beweglichkeit erhöhen und Verletzungen vorbeugen soll. Gerade beim Wintersport lässt sich so auch die Leistungsfähigkeit des Sportlers unabhängig vom Wetter beeinflussen.

Mit der ThermicSole Classic stelle ich Ihnen heute in meinem Einlegesohlen Test das Standardmodell der beheizbaren Einlegesohlen der Firma Therm-ic vor. Diese sind mit allen Akkus der Firma kompatibel und passend für jeden Skischuh.

Der erste Eindruck

Packt man die beheizbaren Einlegesohlen der Firma Therm-ic aus, so fällt sofort auf, dass die Einlegesohle extrem dünn gestaltet sind. Das hat den Vorteil, dass diese vermutlich in wirklich jeden Schuh passen. Da die beheizbaren Sohlen in einer Einheitsgröße geliefert werden, muss man sich hier um die passende Größe im Vorfeld kaum Gedanken machen: Zwischen Größe 36 und 48 können die Wärmesohlen auf jede Größe manuell angepasst werden. Mit einer guten Schere lassen sich die recht festen Sohlen auf die passende Größe zurechtschneiden. Hierbei ist es empfehlenswert, zuerst etwas weniger wegzuschneiden, um die Schuheizung dann im weiteren Verlauf noch präziser anzupassen.

Die Sohle ist schwarz und verfügt über einige rote Highlights, die der Verzierung dienen und sportlich wirken. Auf der Rückseite eingezeichnet ist die Stelle des Heizelements, welche nicht durch die Schere beim Zurechtschneiden der beheizbaren Sohle beschädigt werden darf. Die mitgelieferte mehrsprachige Anleitung informiert den Kunden detailliert über die richtige Verwendung des Produkts. Das an der Sohle angebrachte Kabel, das zum Anschluss an den Akku dient, wirkt überaus reisfest. Dies ist bei einer sportlichen Betätigung auch notwendig. Zudem ist die stabile Verarbeitung ein großer Pluspunkt dieser therm-ic-Sohlen.

Die extra bestellten ic 950-Akkus (Smartpack ic 950) sind in diesem Fall mit ihrem silber-schwarz-roten Design farblich sogar auf die beheizbare Einlegesohle abgestimmt. Sie wirken hochwertig verarbeitet und sind auch in puncto Gewicht akzeptabel. Die Akkus sind erfreulicherweise auch nicht nur mit dem hier getesteten Classic-Modell der Wärmesohlen kompatibel, sondern auch mit den weiteren Therm-ic-Produkten wie ThermicSole Perform oder ThermicSole Trimfit. Mit dem beigefügten Ladegerät ist das schnelle Aufladen der Lithium-Akkus mit Hilfe eines Steckdosenanschlusses jederzeit möglich.

SmartPack ic 950 Eigenschaften und Lieferumfang

  • 2x SmartPacks ic 950, wiederaufladbar
  • 1x Ladegerät (100-240V)
  • Lithium-Ionen-Akkus
  • 3 Wärmestufen
  • Kurze Ladezeit

Material und Funktionen

Das Sohlenmaterial dieser beheizbaren Schuheinlagen ist auf verschiedene Anwendungsbereiche, sogar sportliche Aktivitäten, ausgelegt. Es ist atmungsaktiv, so dass bei der Anwendung das Fußklima stets angenehm bleibt. Ausgestattet ist die ThermicSole Classic wie oben bereits erwähnt mit der Foot Warming Technologie.

Thermic IC 950 Akku für beheizbare Einlegesohlen
Therm-ic Lithium-Akkus aus dem Smartpack ic 950 mit 3 Heizstufen

Die Lithium-Akkus sollen nach einmaliger Aufladung eine Laufzeit von bis zu 18 Stunden haben, bevor man sie erneut im beigefügten Ladegerät aufladen muss. Das kann ich zumindest für die Stufen 2 und 3 leider nicht bestätigen. Nach 3-5 Stunden waren die Akkus leer. Ein neuer Ladegang dauert etwa 2-3 Stunden. Mehr dazu in meinem Einlagen-Praxis-Test. Über das an den Akkus angebrachte Bedienfeld lassen sich drei unterschiedliche Wärmestufen bequem per Tastendruck einstellen. Die Akkus sind so robust gefertigt, dass sie Spritzwasser – wie es beim Wintersport anfallen kann – aushalten. Trotzdem sollten die elektrischen Geräte nicht unter Wasser gehalten werden, da dies einen Kurzschluss erzeugen kann.

So funktioniert die Anwendung der ThermicSole classic

ThermicSole Classic im Skischuh
Die Therm-ic Akkus können ganz leicht am Skischuh befestigt werden

Zu Beginn müssen die beheizbaren Einlegesohlen auf die passende Größe zurecht geschnitten werden. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das auf der Vorderseite eingezeichnete Heizelement im Zehenbereich nicht durchgeschnitten wird. Anschließend legt man die flachen Heizsohlen in den Schuh ein. Das Kabel wird über den hinteren Teil des Schuhs nach außen geführt. Tipp: Tragen Sie dabei Schuhe mit Innensohlen, so ist es ratsam im Fersenbereich des Innenschuhs einen Schlitz anzubringen, die Kabel dort durchzuführen und außen am Schuh hochzuführen. Haben Sie ein Augenmerk darauf, dass es optimalerweise sehr nahe am Fuß anliegt, so dass Sie insbesondere bei sportlicher Betätigung nirgendwo hängen bleiben. Das Kabel sollte nicht geknickt oder unsachgemäß behandelt werden, da es sonst zu einer Unterbrechung der Wärmezufuhr in das in den Sohlen integrierte Heizelement kommen kann. Das Kabel wird nun mit dem am Schuh verbundenen Akku angeschlossen. Den Akku befestigt man standardmäßig durch den beigefügten Drahtbügel am Schuh. Durch ein Verlängerungskabel – das ebenfalls im Sortiment von Thermic verfügbar ist – kann man den Akku sogar auch in der Jackentasche aufbewahren. In unserem Einlegesohlen-Test hatten wir allerdings lediglich die kürzere Variante mit einer Kabellänge von knapp 60cm.

Nach dem Anziehen des Schuhes können Sie am Akku selbst eine der drei angebotenen Wärmestufen einschalten: Die Funktionstaste „+“ erhöht die Wärmeleistung, während „-“ sie verringert. Welche Wärmestufe gerade aktiviert ist, erkennt der Anwender an der Anzahl der leuchtenden LED-Lämpchen am Akku. Den Akkus ist eine ausführliche Anleitung beigefügt, in der man sich über den Funktionsumfang informieren kann.

ThermicSole Classic im Praxis-Test

Ich habe die beheizbaren ThermicSole-Einlagen ausgiebig getestet und fasse hier gerne meine Testergebnisse und Erfahrungen zusammen:

Vorteile des Produktes

Ein wärme-unterstützendes Produkt für Menschen mit verfrorenen Füßen im Alltag oder für passionierte Wintersportler ist die ThermicSole Classic sicherlich: Die Sohle lässt sich individuell zuschneiden (verwenden Sie aufgrund der festen Sohle eine gute Schere), die Akkus sind leicht und schnell aufladbar. Aufgrund der guten Verarbeitung der Sohle herrscht im Schuh ein angenehmes Fußklima. Positiv hervorzuheben ist auch die gute Verarbeitung des Kabels, das fest an der Sohle angebracht ist und auch Erschütterungen – wie sie beim Sport anfallen – gut übersteht. Da Akkus und Sohle getrennt gekauft werden können, ist eine beschädigte oder ausgediente Sohle kein großes Problem, denn hier lässt sich leicht ein Ersatz organisieren und die alten Akkus können weiterverwendet werden. In erster Linie wird der Zehenbereich gewärmt. Das funktioniert soweit bei richtiger Einstellung sehr zuverlässig und zufriedenstellend. Hier empfehlen wir an kälteren Tagen mindestens die Stufe 2 an sehr kalten Tagen die 3. Stufe zu wählen. Stufe 1 ist recht schwach und eher für die Herbsttage geeignet.

  • Gute Wärmefunktion
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Dünne Sohlen
  • Zuschneidbar auf die richtige Schuhgröße (36-48)
  • Mit allen Therm-ic Akkupacks verwendbar
  • Hochwertiges Sohlenmaterial
  • Gute Verarbeitung der Kabel
  • 3 Akku-Heizstufen
  • Ausführliche Anleitungen

Nachteile des Produktes

Die Akkus müssen nach jedem Einsatz aufgeladen werden, damit Sie immer genug Energie für das Beheizen der Sohle haben. Bei höchster Stufe hat man natürlich den Nachteil, dass die Akkus nur kürzere Zeit auf voller Power laufen können. Mit ca. 3 bis 5 Stunden können Sie hier nach meinen Erfahrungen rechnen. Ist ein Akku leer, so sind die Einlegesohlen ergo natürlich nicht nutzbar. Auch bei großer Kälte langt die Energie der Akkus gegebenenfalls weniger Stunden, als der eigene Aufenthalt im Freien vielleicht andauert. Dann ist es sinnvoll, sich einen Ersatzakku vorzubereiten, um einen schönen Skiausflug nicht aufgrund eines leeren Akkus unterbrechen zu müssen. Aber Achtung: Mit der ThermicSohle ist nur ein passender Akku der Firma Therm-ic kompatibel. Andere Akkus können mit dem Kabelanschluss nicht verbunden werden.

  • Begrenzte Heizdauer von 3-5 Stunden (Stufe 2 und 3)

ThermicSole Classic im Test – Fazit

Beheizbare Sohlen sind grundsätzlich ein tolle Erfindung, schließlich wollen wir es auch im Winter bei Tätigkeiten im Freien schön warm an den Füßen haben. Wer insbesondere beim Wintersport unter kalten Füßen leidet, kann mit den Einlegesohlen ThermicSole Classic der Firma Therm-ic und dem passenden Akku dieses Problem gut lösen. Allerdings hält das Vergnügen je nach Heizstufe nur eine bestimmte Zeit (3-5 Std.), so dass hier Ersatzakkus oder zwischenzeitliches Laden empfohlen werden. Die Sohlen selbst sind bequem, die Akkus funktional, in ihrem Gewicht akzeptabel und in ihrer Halte-Vorrichtung recht praktisch. Die Haltbarkeit konnte ich in der Kürze der Testdauer noch nicht bestimmen, jedoch werde ich Sie mittels meiner Langzeiterfahreungen auf dem Laufenden halten. Die ThermicSole Classic Heizsohlen zählen sicherlich nicht zu den günstigsten beheizbaren Einlagen auf dem Markt, erfüllen aber ihre Aufgabe als Schuhheizung zuverlässig und gut, so dass ich diese hier weiterempfehlen kann.

Bergal Fußbetteinlagen Test und Erfahrungen

Willkommen zu meinem Fußbetteinlagen Test!

Wenn Sie viel auf den Beinen sind und Tag für Tag mit unangenehmen Fußschmerzen zu kämpfen haben, sollten Sie sich bequeme und stützende Fußbetteinlagen in Ihre Schuhe legen. Das sind ganz spezielle Einlegesohlen, die Ihnen jede Menge Gehkomfort schenken, Fußschmerzen lindern und auch insbesondere bei Fußfehlstellungen wie einem Senkfuß, Spreizfuß, Hallux Valgus oder Hohlfuß äußerst hilfreich sein können. Ihre Aufgabe ist es dabei, bestimmte Bereiche des Fußes zu entlasten und für eine gleichmäßige Druckverteilung zu sorgen. Ich habe das Produkt Soft Luxus Natur von Bergal für Sie unter die Lupe genommen und getestet, ob man hier trotz des geringes Preises tatsächlich von ein wenig Luxus sprechen kann.

Der erste Eindruck

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Komfortable Fußbetteinlagen von Bergal

Obwohl ich zunächst ein wenig skeptisch war, was den Tragekomfort und den Nutzen dieser Schuheinlagen betrifft, war ich wirklich neugierig, wie sich die gepolsterten Fußbetten in meinen Schuhen anfühlen würden. Zudem wollte ich sehen, ob und welche positiven Wirkungen die ledernen Einlegesohlen „Soft Luxus Natur“ auf mein Wohlbefinden und meine Fußgesundheit haben würden. Schließlich steht der Hersteller Bergal für sehr hohe Qualität und ebenso gute Materialverarbeitung! Schon nach wenigen Tagen stellte ich fest, dass die weichen Fußbetten dann ideal sind, wenn ich über mehrer Stunden stehen muss und auch sonst ständig auf den Füßen bin. Der erste Eindruck hat mich ziemlich positiv überrascht und aufgrund der weichen und bequemen Eigenschaften sogar richtig begeistert!

Material

Die Bergal-Sohlen sind mit echtem Leder überzogen, was sich für meine Füße sehr angenehm und komfortabel anfühlt. Sie können in den Schuhen gut „atmen“, fühlen sich wohl und sind bequem gebettet! Selbst, als meine Füße etwas wärmer wurden, sorgten die Einlegesohlen für eine gute Frische und Schuh-Hygiene. Zudem sind die Natur-Betten extra weich abgepolstert, so dass ich anfangs das Gefühl hatte, auf weicher komfortabler Watte zu gehen. Die Schuheinlagen sind für das gesamte Quer- und Längsgewölbe meiner Füße eine hilfreiche Stütze, polstern die Fersen gut ab und stabilisieren zudem meinen Auftritt.

Einfach und praktisch in der Handhabung

Die Anwendung der Bergal Fußbett-Einlagen funktioniert folgendermaßen: Die Größe der Sohle sollte immer Ihrer eigentlichen Schuhgröße entsprechen. Achten Sie beim der Einlagen also darauf. Legen Sie die Fußbetten einfach in Ihre Schuhe. Die Fußbettsohle wird dabei bis ganz nach hinten in Ihre Schuhe eingelegt und sorgt somit für einen perfekten Sitz im Schuh. Bitte legen Sie die lederne Oberfläche stets nach oben und die gummierte rutschfeste Unterseite immer nach unten. Durch die extra komfortable Polsterung werden Ihre Schritte im Folgenden abgefedert und gedämpft – ein schönes, angenehmes Gefühl.

Stärken dieser Bergal-Schuheinlagen

Die positiven Aspekte der komfortablen Einlegesohlen liegen klar auf der Hand.

  • Mit ihrer angenehmen Polsterung stützen sie optimal den gesamten Quer- und Längsbereich des Fußgewölbes ab und schenken einen hohen Tragekomfort.
  • Das Brennen der Füße nimmt erheblich ab, selbst wenn Sie den ganzen Tag aktiv auf den Beinen sind.
  • Unangenehme Feuchtigkeit wird im Schuh schnell gebunden, ein unverzichtbarer Aktivkohlefilter verhindert unliebsamen Fußgeruch und mindert das leidige Fußbrennen.
  • Die Schritte werden auf angenehme Art weich abgefedert und erheblich gedämpft. Somit ermüden Ihre Füße nicht mehr so schnell und auch langes Laufen oder Stehen macht wieder Spaß!
  • Die Einlegesohlen sind vergleichsweise günstig und doch in einer hohen Qualität
  • Für alle Arten von Arbeitsschuhen, Wanderschuhen bzw. Sportschuhen oder modernen Sneakern und Stiefeln sind diese zweckmäßigen Einlagen wie geschaffen!

Tipps

Allerdings gilt es auch hier, ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

  • Am Anfang haben sich die gepolsterten Einlegesohlen in meinen Schuhen noch etwas ungewohnt bzw. fremd angefühlt. Man sollte sich also ruhig ein wenig Zeit nehmen, damit sich die Füße umgewöhnen und regenerieren können. Diese Umgewöhnungszeit ist absolut normal und erfordert manchmal ein bisschen Geduld. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wurde ich mit einem bequemen Laufgefühl entschädigt und stellte schnell fest, dass ich mir die Polster-Komfortsohlen und das exklusive „Watte-Gehgefühl“ dauerhaft vorstellen kann.
  • Für elegante Pumps und alle schmal geschnittenen Schuhe sind die soften Fußbetten leider nicht geeignet, da sie dafür etwas zu breit geschnitten sind!
  • Auch sollten Sie die Fußbetten regelmäßig auswechseln, da das „Verbrennen“ der Ledersohlen durch den Fußschweiß ein ganz normaler Vorgang ist und diese mit der Zeit dunkel werden können.

Bergal Fußbetteinlagen Test  Fazit

Wer seinen empfindlichen Füßen zu einem angenehmen Laufkomfort und stetiger Frische verhelfen möchte, dem kann ich den Kauf dieser Einlegesohlen empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach hervorragend und bei diesem Kaufpreis gehen Sie kein großes Risiko ein. Die zahlreichen positiven Eigenschaften sprechen zudem für sich. Da haben wir die gute Polsterung, sowie den praktischen Aktivkohlefilter, die genaue Passform und eine hohe Verwendungsvariabilität. Kurzum, die Fußbett-Einlagen können einem „Fußgeplagtem“ zu einem unbeschwerteren und sorgloseren Tragegefühl verhelfen. Egal, ob am Tag oder in der Nacht. Wenn Sie sich diesen hautfreundlichen weichen Fußbett-Komfort leisten möchten, werden Sie sicherlich schnell den feinen Unterschied merken!

Sohlenwärmer von The HEAT company

Sohlenwärmer von The Heat company

Die richtig kalten Tage lassen diesen Winter noch auf sich warten. Damit Sie trotzdem schon für die Kälte gerüstet sind haben wir uns den Sohlenwärmer von The HEAT company näher angeschaut.

The HEAT company ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Altenmarkt / Salzburg, das seit 1994 verschiedene Wärmeprodukte herstellt und vertreibt. Dazu gehören neben dem Fußwärmer auch besonders warme Handschuhe, Wohndecken und Wärmepads in mehreren Varianten.

Der Sohlenwärmer

Bei den beheizbaren Einlegesohlen „The HEAT company Sohlenwärmer“ handelt es sich um luftaktivierte Wärmekissen, die ihre wärmende Wirkung durch eine chemische Reaktion erreichen. Ein Aufladen oder Aufkochen ist bei diesen Einlegesohlen nicht nötig. Dadurch können die Sohlen nur einmalig verwendet werden, spenden nach Herstellerangabe aber ganze 7 Stunden lang Wärme.

Sohlenwärmer ausgepackt
Die Sohlenwärmer mit der textilen Oberseite (links) und der glatten Unterseite (rechts).

Für das allabendliche Warmhalten der Füße ist der Sohlenwärmer deshalb nicht gedacht, wohl aber für lange Tage auf einem Weihnachtsmarkt, zum Angeln oder längerem Arbeiten im Freien. Die Temperatur ist mit angenehmen 39° C bis 45° C angegeben und hängt neben der Außentemperatur auch von der Luftzufuhr in den Schuhen ab. Je mehr Sauerstoff für die Oxidation vorhanden ist, umso stärker heizt sich die Sohle auf. Gleichzeitig verbraucht sie sich aber schneller und wird ihre Wärmewirkung früher verlieren.

Die Sohlenwärmer gibt es in zwei Varianten, einmal mit klebender und einmal mit nicht-klebender Unterseite. Erstere sind bei jeder Art von Bewegung vorteilhaft, damit sie im Schuh nicht verrutschen. Sie kosten pro Paar ca. 50 Cent mehr als die nicht klebenden.

Anwendung des Fußwärmers

Nach dem Öffnen der Verpackung beginnen die Sohlen automatisch sich aufzuheizen. Um gleich zu Beginn eine gute Wärmewirkung zu haben sollte man ihnen noch ein paar Sekunden außerhalb der Schuhe gönnen. Danach kommen die Einlegesohlen mit der glatten Seite nach unten in die Schuhe. Das funktioniert so leicht wie es sich liest. Nach nur wenigen Sekunden ist alles startbereit und sorgt viele Stunden für warme Füße.

Beim Auspacken fällt auf, dass die Sohlen in Größe L (41-46) sehr schmal ausfallen. Sie passen dadurch in jeden Schuh, das Heizkissen reicht aber nicht ganz an den Rand der Füße. Im Schuh verteilt sich die Wärmewirkung trotzdem, aber gerade bei meiner Schuhgröße 45, die am oberen Rand der Sohlenwärmer liegt, dürfte das Wärmekissen größer sein. Das wird im folgenden Bild deutlich:

Sohlenwärmer von The HEAT company in Sandale
Die Sohlenwärmer Größe L (41-46) in meinen Sandalen Größe 45. Hier wäre noch viel Platz für ein größeres Wärmekissen.

Am Ende der Nutzung werden die Einlegesohlen einfach im Hausmüll entsorgt. Die verwendeten Materialien sind ungiftig und bergen keine Gefahr für die Umwelt.

Testergebnis

Zu Beginn fühlt es sich an als würde man auf einem warmen beheizten Fußboden stehen. Wer Zuhause eine Fußbodenheizung hat kennt das angenehme Gefühl wenn man bei kalten Temperaturen barfuß auf dem warmen Boden steht. Schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und nimmt den neuen Luxus als normal wahr. So verhält es sich auch mit den Sohlenwärmern. Die Temperatur ist durchweg angenehm. Es ist eine deutlich spürbare Wärme, aber nicht zu heiß.

Beim Gehen sind die Sohlen ebenfalls kein Hindernis. Sie sind so dünn, dass man nur einen kleinen Unterschied bemerkt. Die von mir getesteten nicht-klebenden Sohlenwärmer verrutschen beim Wandern oder Schlendern über den Weihnachtsmarkt nicht. Für sportliche Aktivitäten wie Snowboard- und Skifahren empfehle ich aber die klebenden Sohlenwärmer. Die kleinen Sohlen haben viel Platz im Schuh und könnten ohne festen Halt störend werden.

Sohlenwärmer von der Seite
Die beheizbaren Einlegesohlen von The HEAT company sind angenehm dünn und stören nicht beim Laufen.

Eine wichtige Frage ist, wie lange die Sohlenwärmer durchhalten. Der Hersteller gibt hier 7 Stunden an, was für die kleinen Wärmekissen ein wahrer Kraftakt ist. Dieser Wert hängt vor allem von der Luftzufuhr ab. In meinem Test war nach ca. 5 Stunden noch ausreichend Wärme vorhanden, danach wurde die Leistung schwächer. Für den Testbericht hatten die Sohlen allerdings lange Zeit direkten Luftkontakt, beispielsweise beim Erstellen der Fotos.

Möchte man die aktiven Sohlenwärmer für längere Zeit nicht nutzen sollte man sie wieder luftdicht einpacken. Am besten geht das in der mitgelieferten Plastikverpackung, die am untersten Ende aufgerissen wird. Zusätzlich wickelt man eine Plastiktüte darum. Nach kurzer Zeit kühlen die Sohlen ab und verbrauchen sich nicht weiter. So können sie z.B. am nächsten Tag weiter verwendet werden.

Fazit zum Sohlenwärmer

Die Sohlenwärmer sollen in erster Linie eine Sache tun: Kalte Füße von unten wärmen. Und diesen Zweck erfüllen sie sehr gut. Die Wärmeleistung und das Durchhaltevermögen überzeugen. Da es sich um eine einmalig verwendbare Sohle handelt ist sie für lange Aktivitäten in kalter Umgebung gemacht.

Ein Nachteil ist, dass die Wärmepads sehr klein ausfallen. So kommt die Wärme nicht direkt in den Zehenspitzen an, sondern nur indirekt über den Blutkreislauf. Hier sollte man im Zweifelsfall zur größeren Sohle greifen.

Vorteile

  • Sofort einsatzbereit ohne Aufladen oder Aufkochen
  • Sehr lange Wärmewirkung
  • Luftdicht verpackt kann die Sohle mehrfach verwendet werden

Nachteile

  • Nur einmalig verwendbar
  • Die Sohlen fallen sehr klein aus

 

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Einlegesohlen aus Zedernholz – Zederna im Test

Zedernholzeinlagen von zederna im Test

Ich möchte hier gerne meine Erfahrungen schildern mit den Zedernholzeinlagen von Zederna. Vielleicht helfen dem ein oder anderen meine Eindrücke, die ich beim Test der Zedernsohlen gewonnen habe.

Zedernholzeinlagen von ZedernaDie Vorstellung, auf Holz zu laufen, war für mich zugegebenermaßen ungewohnt. Andererseits kenne ich bereits die Vorteile von Zedernholz in der Fußgegend, denn ich besitze ein paar Schuhspanner aus diesem Holz, die ich für meine Lederschuhe benutze. Sobald ich die Schuhe ausziehe, verwende ich die Schuhspanner um zum einen die Form der Schuhe zu bewahren und zum anderen, damit das Holz die Feuchtigkeit aus dem Schuh zieht. Und nach dem selben Prinzip funktionieren auch die Zedernholz-Einlagen von Zederna, auf die ich sehr gespannt war.

Zederna Einlagen: Der erste Eindruck

Zuallererst war ich überrascht, wie dünn die Sohlen daher kommen. Die Einlagen machen einen fragilen Eindruck und ich hatte schon beim Einsetzen Angst, dass sie brechen oder einreissen könnten. Nach mittlerweile einigen Monaten des Praxiseinsatzes kann ich in dieser Angelegenheit nun aber Entwarnung geben: Gerade weil die Sohlen so dünn sind, sind sie sehr flexibel und biegsam – sie geben nach und machen einige Verrenkungen mit.

Wichtig ist auch für die Stabilität, dass die Sohlen gut sitzen und genau passen. Falls nötig, würde ich hier mit einer Schere nachhelfen. Sind die Sohlen zu klein, sollte man sie dagegen direkt umtauschen – das Verrutschen im Schuh schadet nicht nur den Sohlen sondern vor Allem dem Träger, der alles andere als einen sicheren Sitz im Schuh haben dürfte.

Wie habe ich getestet?

Zedernholzsohlen von Zederna im Derby Schuh
Ein klassischer Derby mit Zederna Einlegesohle

Meine Sohlen habe ich sowohl in zwei Paar Halbschuhen aus Leder bzw. Textil als auch in meinen Sportschuhen benutzt. Bei den Leder-/Textilschuhen handelt es sich um Loafer, die im Deutschen oft auch Slipper genannt werden und die ich im Sommer teilweise barfuß trage, oder aber mit sehr dünnen Socken. Bei dem anderen Paar handelt es sich um klassische Derby Halbschuhe fürs Büro. Ich habe für beide Schuhe das selbe Paar Einlagen benutzt, dann aber schnell gemerkt, dass das nicht optimal ist. Nicht nur ist der Wechsel zwischen den Schuhen aufwändig. Es kommt hinzu, dass die Zedernholzeinlagen recht schnell ganz charakteristische Druckstellen aufweisen, die von Schuh zu Schuh unterschiedlich sind, je nach Sohle und der Art und Weise, wie der Fuß im Schuh aufliegt. Durch den Wechsel wird die Einlegesohle nun über Gebühr durchgewalkt, was sich eindeutig negativ auf die Haltbarkeit auswirkt. Hier gebe ich also meine Empfehlung, sobald man das erste Testpaar hinter sich hat: Für jedes Paar Schuhe, dem man die Zederholzeinlagen gönnen möchte, sollte man ein eigenes Paar anschaffen (ggf. die Sparangebote der Hersteller und Shops nutzen).

Zederna Einlegesholen im Loafer
Zederna Einlegesohlen im Loafer, meinem Sommerschuh, den ich barfuß oder mit dünnen Socken trage

Mein Test der Zederna Sohlen aus Zedernholz

Die Zederna Einlagen sind sehr dünn und das sehe ich eher als Vorteil denn als Manko. Die Sohlen tragen nicht dick auf, der Schuh sitzt genauso gut (oder schlecht) wie ohne Sohle. Lediglich wenn man barfuss im Schuh steht oder sehr dünne Socken z.B. aus Seide trägt, vermag man die angenehme Kühle des Holzes spüren. Dafür wiederum nimmt das Zedernholz sehr gut Feuchtigkeit auf, was gerade barfuß im Sommer in meinen Loafer sehr angenehm ist. Erstaunlich: Durch die dünne Zedernholz-Schicht wird das Klima im Schuh insgesamt verändert, so dass sich auch nach mehreren Stunden an der Strandpromenade ein angenehm frisches Gefühl breit macht.

Zedernsohlen gegen Fußschweiß?

Ich hatte zum Glück noch nie größere Probleme mit Schweißfüßen. Aber klar ist auch, dass Füße nach einem langen Tag im Büro selten frisch riechen. Mit meinem Standard-Prozedere kann ich einiges tun, damit Fußgeruch bei mir nicht entsteht: Schuhwerk aus hochwertigem Leder, das nach jedem Tragen von Innen und Außen gereinigt und gut getrocknet wird, sowie Socken aus Naturmaterialien sind meine Basis-Ausstattung. Seit neuestem hin zu gekommen sind jetzt meine Zedernholzsohlen. Denn die vermeiden nicht nur Gerüche und verbessern das Klima und Wohlgefühl – durch das aromatische Zedernholz sorgen die Sohlen an sich selbst für einen frischen Geruch und zwar bei jedem Tragen! Durch den Einsatz entsteht Wärme, die wiederum das Holz auf gewisse Art aktiviert und die Aromastoffe freisetzt.

Wie lange halten die Sohlen?

Insgesamt habe ich meine Zederholz-Einlegesohlen von Zederna in meinen Schuhen etwa drei bis fünf Monate im Einsatz, bevor ich sie austausche. Dies hängt natürlich davon ab, wie oft und intensiv ich die jeweiligen Schuhe trage. Zederna selbst gibt an, dass die Sohlen bei täglichem Gebrauch (!) nach etwa drei Monaten ihre antibakterielle Wirkung verlieren und ausgetauscht werden sollen. Dies deckt sich gut mit meinen Erfahrungen.

Relativ schnell zeigen sich bei den Sohlen Druckstellen und evt. auch der ein oder andere Riss. Dies hat keinen Einfluss auf die Wirkung und hat damit zu tun, dass sich die Sohlen genau dem jeweiligen Fußbett anpassen.

Kleinere Einrisse und Druckstellen einer gebrauchten Zederna Sohle
Kleinere Einrisse und Druckstellen einer gebrauchten Zederna Sohle

Für meine Sportschuhe würde ich mir das Zedernholz als Bestandteil von etwas dickeren Einlegesohlen wünschen, vielleicht in Kombination mit Aktivkohle oder Kork zur besseren Dämpfung. Ich bin gespannt, ob hier vom Hersteller eines Tages ein entsprechendes Produkt kommt.

Zederna Zedernholzsohlen Test Fazit

Ich kann allen Liebhabern eines gesunden, frischen Fußklimas die Zederna Zedernholzeinlagen ans Herz legen und empfehle, es mal auf einen Versuch ankommen zu lassen. Die antibakteriellen und klimaoptimierenden Effekte sind deutlich spürbar. Damit stellen die Sohlen eine perfekte Ergänzung meines Repertoires der Schuhpflege dar und ich will sie nicht mehr missen.

Vorteile:

  • Einzigartiges Zedernholzaroma in den Schuhen und im ganzen Flur
  • Wirkt antibakteriell und damit Fußgeruch entgegen
  • Klimaoptimierend, im Sommer wie im Winter, ob barfuß oder in Socken
  • Angenehmes Tragegefühl, passen sich dem Fußbett an
  • Recht langanhaltender Effekt und Lebensdauer
  • Made in Germany

Nachteile:

  • Müssen passen, weil sie sonst im Schuh rutschen
  • Regelmäßige Kosten durch Nachkauf (bei Gefallen am Besten gleich die 3er-Packs nutzen)

Zederna Zedernholzsohlen kaufen

currexSole Runpro Test und Erfahrungen

currexSole Runpro Medium Sohle

Vom Hamburger Unternehmen currex haben wir die Runpro Sporteinlage getestet. Die currexSole Runpro ist eine Einlegesohle für Läufer, Walker und Triathleten.

Du legst sie hinein und spürst sofort den Unterschied. Dann läufst Du los – und willst nie wieder anders laufen. Leicht, dynamisch und angenehm unterstützend macht RUNPRO ihren Job: 100% Kraftschluss zum Boden. Füße und Unterschenkel ermüden langsamer.

So lautet das Werbeversprechen von currex. Viele Sportler haben mit einer Ermüdung von Füßen und Beinen zu kämpfen. Da ich von meinen Joggingrunden auch oft mit Blasen und Druckstellen in den Füßen zurück gekommen bin war es interessant zu sehen, ob diese Sohle helfen kann. Hier ist unser currexSole Runpro Test:

Die richtige Einlage finden

Als erstes gilt es das richtige Modell für die eigene Fußform auszuwählen. Man kann zwischen drei verschiedenen Varianten auswählen (LOW, MED, HIGH). Die Beinstellung, sowie ob man einen Hohlfuß oder Senkfuß hat bestimmt die richtige Sohle. Wer Hohlfüße hat und eher supiniert sollte zum blauen HIGH Profile greifen. Pronierer nehmen das rote LOW Profile. Als Auswahlhilfe gibt es von currexSole ein Schaubild mit dem man seine passende Einlegesohle auswählen kann. In meinem Fall ist das gelbe MED Profile richtig.

currexSole Schaubild

Verpackung und Anwendung

Beim Auspacken der Sohlen fällt auf, dass sie trotz passender Schuhgröße im Vorfußbereich noch deutlich zu groß sind. Das ist normal, da man sich die Sohle passend zu seiner Schuhform zurecht schneidet. Am besten nutzt man dazu die alten Einlagen als Vorlage. Hier muss eventuell einige Male nachkorrigiert werden, um die Sohle optimal zuzuschneiden. Die Zeit sollte man sich aber nehmen. Erst wenn sich der Fuß im Schuh richtig wohl fühlt kann es los gehen.

currexSole Runpro Test: Verpackung

Vorteile & Nachteile

Verglichen mit den Standard-Einlegesohlen aus einfachem Schaumstoff fallen bei der Runpro die unterschiedlichen Segmente auf. Sie enthält integrierte Gel-Pads und eine Stütze, die je nach ausgewählter Form den Fuß unterstützen. Standard-Einlegesohlen sind darauf optimiert unter möglichst viele Füße zu passen, können deshalb aber nicht auf individuelle Eigenschaften unserer Füße angepasst sein.

currexSole Runpro Test: Einlagen

Nach dem Zuschneiden passt die Runpro perfekt in meine Brooks Ghost Laufschuhe. Sie haben einen festen Halt aber lassen sich auch problemlos wieder herausnehmen. Der Tragekomfort gegenüber der Standard-Einlegesohle ist spürbar besser. Das Körpergewicht verteilt sich gleichmäßig auf den ganzen Fuß.

Testergebnisse

Der Unterschied von Standard-Einlegesohlen zu der Runpro ist deutlich spürbar und ähnlich groß wie bei einem Wechsel der Schuhe. Die Dämpfung ist stärker als vorher, ohne sich dabei schwammig anzufühlen. Das ist insbesondere auf hartem Untergrund wie Asphalt angenehm.

Als kleiner Nachteil ist zu nennen, dass die currexSole Runpro etwa 40 Gramm schwerer ist als meine Standard-Sohle. Für mich als Freizeitläufer ist das praktisch nicht zu spüren, aber jedes Gramm mehr muss natürlich bewegt werden. Dafür unterstützt die Sohle auch wesentlich besser als die leichte Version aus Schaumstoff.

Als ich vorher ohne passende Einlagen gelaufen bin hatte ich ab ca. 7km Schmerzen im Fuß. Zuerst war es nur eine leichte Druckstelle, später wurde es aber unangenehm. Mit der Runpro habe ich auch nach 10km keine Probleme mehr. Für eine längere Strecke reicht meine Kondition noch nicht aus. Aber nun schränken mich nicht mehr die unnötigen Schmerzen ein, so dass ich bald wieder längere Strecken trainieren werde.

currexSole Runpro Test – Fazit

Für die von mir getestete MED Variante kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Man muss sich zu Anfang ein wenig mit der richtigen Form und dem Zuschneiden beschäftigen, bekommt dafür aber deutlich mehr Komfort beim Sport.

Vorteile

  • Gute Dämpfung, speziell auf hartem Untergrund
  • Passt nach Zuschneiden in jeden Schuh
  • Gute Verarbeitung, lange Haltbarkeit

Nachteile

  • Minimal schwerer als eine Standard-Sohle

currexSole Runpro günstig kaufen

Die currexSole Runpro können Sie bei unserem Partner Amazon bestellen und selber austesten. Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Anmerkungen in den Kommentaren.

Das blaue HIGH Profil für Supinierer

Für gerade Beine das gelbe MED Profile

Pronierer nehmen das rote LOW Profile